Crowdfunding Symposium in Wien

Crowdfunding Symposium
Crowdfunding Symposium

Seit Jahren erzähle ich meinen Freunden und Geschäftspartnern, bei allen möglichen und unmöglichen Gelegenheiten über das Phänomen Crowdfunding. Meist haben sie über meine Begeisterung für diese neue Finanzierungsmethode nur milde gelächelt und darauf hingewiesen, dass sie ja vor allem im Konzernumfeld tätig sind oder den Mittelstand beraten und weniger Interesse an Startups hätten. Einige meiner Geschäftspartner und Freunde haben jahrelang auch sehr gut mit der Betreuung und Beratung von Private Equitytöchtern der Banken verdient.

Nunja, in den letzten 12 Monaten bin ich aber mit Crowdfunding auch in meinen Kreisen der Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und Rechtsanwälte auf immer mehr Interesse gestossen. In den letzten sechs Monaten haben sie mir immer interessierter zugehört, wenn ich über Crowdfunding gesprochen habe. Seit einigen Wochen werde ich sogar gezielt angesprochen auf dieses Thema, vor allem auch deswegen, weil offensichtlich die Banken vermehrt nicht nur keine Startups finanzieren, sondern auch der Mittelstand keine Betriebsmittelkreditlinie mehr bekommt, wenn das Eigenkapital des Unternehmens  nicht den anspruchsvollen Erwartungen des Bankbetreuers entspricht.

So und nun hat meine langjährige Freundin Sabine Kirchmayr – inzwischen Universitätsprofessorin und als solche Vorstand des Instituts für Finanzrecht am Juridicum Wien – selbst vorgeschlagen, doch eine Veranstaltung zum Thema Crowdfunding durchzuführen und damit einen Beitrag zur Aufklärung vieler noch offener rechtlichen Fragen zu leisten. Andreas Mätzler und Gerold Wietrzyk von der  renommierten Wiener Rechtsanwaltskanzlei Karasek Wietrzyk sowie Ernst Brandl, der Kapitalmarktrechtsexperte Wiens von Brandl & Talos, stellen ihr aufsichtsrechtliches Know How für diese Veranstaltung zur Verfügung und unterstützen diese auch finanziell.

Wir haben versucht, ein interessantes Programm mit Praxisbeispielen  (Grüne Erde, Cliffhanger Productions)  und Vertretern der österreichischen Plattformen 1000*1000.at und conda.at zu erstellen.

In der abschließenden Diskussion soll der Entwurf des Anlegerschutzgesetzes diskutiert werden, dazu kommt ein Rechtsanwalt aus Deutschland der im German Crowdfunding Network auch die Stellungnahme zum Entwurf des Anlegerschutzgesetzes miterabeitet hat. Es ist uns gelungen – was uns sehr freut – Stefan Zapatocky als Vortragenden zu gewinnen. Stefan Zapatocky war jahrelang Vorstand der Wiener Börse und hat viele weitere hochrangige Bankfunktionen eingenommen, auch er ist mittleweile überzeugt vom „Crowdfunding Gedanken“.

Das Programm zur Veranstaltung findet man auf den Seiten der fintech.academy, dort kann man sich auch anmelden.

 

 

 

 

 

 

 

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